Fototermin beim Frühjahrsempfang Kreisverband Fürth-Land mit Uwe Kekeritz, Katharina Schulze, Barbara Fuchs, Lydia Bauer-Hechler, Andé Höftmann und Angelika Igel

Frühjahrsempfang Fürth-Land

Am 29. April 2018 war in Stein der Jahresempfang des Kreisverbands Fürth-Land. Aus dessen Einzugsgebiet gehören die Städte Oberasbach, Stein und Zirndorf mit zu meinem Stimmkreis bei der Landtagswahl. Aus diesem Grund war ich von den Parteifreund*innen nicht nur zu einem Grußwort sondern, als eine ihrer beiden Direktkandidat*innen zu einer politischen Rede eingeladen.

Wie so oft in letzter Zeit, zeigte sich auch hier wieder die gute Zusammenarbeit der Kreisverbände Fürth-Stadt und Fürth-Land.

Rede beim Frühjahrsempfang des Kreisverband Fürth-Land

Als Wirtschaftspolitikerin liegt mir die Situation an den Mittelschulen, Berufsschulen und in der dualen Ausbildung besonders am Herzen.

Eine Woche nach unserem eigenen Frühjahrsempfang in Fürth hatte ich mir einen weiteren Schwerpunkt für meinen Vortrag herausgesucht: Die Chancengleichheit in der Schulzeit, die eng gekoppelt mit der Qualität der Kinderbetreuung in der Schule ist.

Dabei kommt es nicht darauf an, ob es sich beim Angebot an die Schüler und Eltern um eine offene oder gebundene Ganztagsschule, um Mittagsbetreuung oder um einen Hort handelt. Die Qualität sorgt für Chancengleichheit.

Alle Kinder, unabhängig von ihrer Herkunft und von ihrem Elternhaus, haben ein Recht auf Förderung und Bildung. Dazu muss das Angebot in kleinen Gruppen mit gut ausgebildeten und angemessen gezahlten Mitarbeiter*innen stattfinden. Pädagogische Konzepte statt Aufbewahrung muss das Ziel sein.

Zur Chancengleichheit gehört die ganzheitliche Förderung der Kinder und Jugendlichen. Nicht nur in den schulischen Lernfächern. Auch Kreativität, Musik, Theater, Kultur sollten ein selbstverständlicher Bestandteil in den Einrichtungen der Ganztagsbetreuung sein.

Jedes Kind hat ein Anrecht auf einen guten Start, der ihm den Weg in eine berufliche Zufriedenheit ebnet. Es muss nicht jeder Mensch studieren. Handwerker*innen und Facharbeiter*innen sind für unsere Gesellschaft ebenso bedeutsam wie Akademiker*innen.

Doch wie sieht die Realität für viele Jugendliche aus? 20% von ihnen scheitern derzeit in der dualen Ausbildung. Ihnen wurden die nötigen Chancen nicht geboten.

Eine Gesellschaft, die so einem nicht geringen Teil ihres Nachwuchses von vorne herein die Perspektiven auf ein zufriedenes Leben nimmt, kommt früher oder später aus dem Gleichgewicht. Nur wenn wir dem rechtzeitig entgegensteuern können wir unser Ziel, eine stabile Demokratie aufrecht zu erhalten, erreichen.

 

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