Politischer Frühschoppen mit Toni Hofreiter (MdB)

Am 12. Mai trafen wir uns mit dem Fraktionsvorsitzenden der Bundestagsfraktion, Toni Hofreiter zu einem politischen Frühschoppen zunächst am Tierschutzhaus auf der Stadelner Hard.

Bei einem kleinen Rundgang entlang des Wäsig berichtete Stadtrat Harald Riedel den Gästen von der langen Geschichte des S-Bahnverschwenks, seinem Eingriff in die Natur und warum der Bau seit 25 Jahren überflüssig ist.

Gelegenheit zum Informationsaustausch

Während ein Teil der Gäste noch von Stadträtin Waltraud Galaske durch den Wäsig geführt wurden, nutzen Harald Riedel und ich die Gelegenheit zur Unterhaltung mit Toni Hofreiter auf dem Gelände der Haflingerreitschule von Eva Grashey. Solche Momente der Ruhe für ein Gespräch in kleiner Runde sind für den Ideenaustausch und die Vernetzung der verschiedenen politischen Ebenen von besonderer Bedeutung.

In meiner Begrüßung der Gäste konnte ich ein wenig auf den wirtschaftlichen Unsinn beim Festhalten an den S-Bahnverschwenk eingehen. Die Bahn hat bereits viel Geld für die Planung und vorbereitende Maßnahmen ausgegeben. Dieses Geld war schlecht investiert, weil sich die Rahmenbedingungen grundlegend geändert haben. Jetzt an der Planung festzuhalten und den Verschwenk weiter zu betreiben hieße gutes Geld schlechtem hinterherzuwerfen.

Toni Hofreiter erläuterte, wie es zu dieser Situation kommen konnte. Vor allem durch den Mauerfall 1989 und dem anschließenden freiwerden zahlreicher Kasernenflächen in ganz Deutschland sind viele in den 80er Jahren geplanten Gewerbegebiete obsolet geworden. Damit ist auch die Infrastruktur, die im Zusammenhang mit diesen Gewerbegebieten geplant wurde hinfällig. Dafür steht u.a. der S-Bahnverschwenk in Fürth, so Toni Hofreiter.

Viele Gäste nutzen im Anschluss der Veranstaltung die Gelegenheit zu einem persönlichen Gespräch mit Toni Hofreiter.

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