Besichtigung des geplanten Industrieparks in Allersberg

In der Gemeinde Allersberg laufen derzeit Planungen für ein Industriegebiet mit der Gesamtfläche von ca. 33,5 Hektar (ca. 46 Fussballfelder). Hier ist nicht nur eine massive Flächenversiegelung geplant, es liegt auch noch ein großes Wasserschutzgebiet in unmittelbarer Nähe. Dieses Wasserschutzgebiet versorgt den Großraum Fürth mit Wasser (42% des Bedarfes). In Zeiten zunehmender Wasserarmut durch den voranschreitenden Klimawandel ist eine Gefährdung dieses Wasserschutzgebiets unverantwortlich.

Auch die Anwohner*innen wären in ihrer Lebensqualität massiv eingeschränkt, ein Industriegebiet bedeutet eine drastische Zunahme von Verkehr und daraus resultierend Lärm und Abgasen.

Für die Tier- und Pflanzenwelt würde hier eine unwiederbringliche Zerstörung ihrer Lebensgrundlage stattfinden, der Nürnberger Reichswald sowie ein Vogel- und Landschaftsschutzgebiet grenzen an das geplante Industriegebiet. Erst im Februar haben sich die bayerischen Bürger*innen in einem Volksbegehren für mehr Umweltschutz ausgesprochen, diese Planungen sind eindeutig kontraproduktiv.

Um weiterhin Erwerbsstruktur und Arbeitsplätze in Allersberg für die einheimische Bevölkerung zu schaffen, hatte man sich im Gemeinderat bereits vor einigen Jahren auf ein Gewerbegebiet verständigt. Hier können sich regionale Handwerksbetriebe sowie Mittelstandsbetriebe ansiedeln und erweitern.

Waltraud Galaske, Harald Riedel und ich schätzen die enge Abstimmung mit den Grünen vor Ort (Georg Decker federführend) sehr, sie kritisieren vor allem die schlechte und lückenhafte Informationspolitik.

Ich werde mich in meiner Funktion als regionale Landtagsabgeordnete dafür einsetzen, dass der Lebensraum von Mensch und Natur nicht unwiederbringlich zerstört und die Trinkwasserversorgung der Stadt Fürth nicht gefährdet werden.

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