Barbara Fuchs kämpft für das einzige Frauenmuseum Bayerns

Barbara Fuchs vor dem „Museum Frauenkultur Regional – International“ im historischen Marstall

Fürth, [19.02.2026] Die grüne Landtagsabgeordnete Barbara Fuchs hat einen Haushaltsantrag eingereicht, um das Museum „Frauenkultur Regional – International“ in Fürth ab 2026 mit 15.000 Euro jährlich institutionell zu fördern.

Der 1989 gegründete Verein setzt sich seit über drei Jahrzehnten für die Sichtbarkeit von Frauenleistungen, interkulturelle Forschung und internationalen Austausch ein. Seit 2003 betreibt er das Museum, das mit Ausstellungen, Bildungsprojekten und Publikationen regionale und internationale Frauengeschichten präsentiert.

Im Juni 2025 ist das Museum in neue, zentral gelegene Räume in der Fürther Innenstadt (Hirschenstraße 16) gezogen. Dadurch kann es nun ganzjährig geöffnet, stärker mit Schulen, Universitäten und anderen Museen kooperieren und die Fürther Bevölkerung intensiver einbinden. Das Museum entstand in enger Kooperation mit der Stadt Fürth und deren Kulturamt und wird seit Jahren gemeinsam getragen.

Barbara Fuchs betont:„Frauen haben seit Jahrhunderten entscheidende Beiträge zur Gesellschaft geleistet – ihre Geschichten müssen sichtbar werden. Das Museum in Fürth bietet dafür einen lebendigen Raum, der lokale Geschichte, Bildung und internationale Vernetzung verbindet. Mit institutioneller Förderung durch den Freistaat kann diese wichtige Arbeit dauerhaft gesichert werden.“

Die Arbeit des Vereins wird überwiegend ehrenamtlich geleistet. Durch die neuen Mietkosten steigen die jährlichen Ausgaben auf etwa 30.000 Euro. Die institutionelle Förderung würde eine verlässliche Finanzierung sicherstellen und die Fortführung von Ausstellungen, Forschungsprojekten und Bildungsangeboten ermöglichen.

Barbara Fuchs fordert:„Frauen haben Geschichte geschrieben – jetzt sollen ihre Geschichten sichtbar werden. Als einziges Frauenmuseum in Bayern leistet das Museum in Fürth genau das. Mit der Förderung kann diese wertvolle Arbeit langfristig gesichert werden.“

Weitere Informationen: www.frauenindereinenwelt.de

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