Mehr Sichtbarkeit für Frauen in Fürth – ein wichtiger Schritt zum Weltfrauentag

Beim Weltfrauentag in Fürth haben zahlreiche Frauenverbände gemeinsam ein starkes Zeichen für Gleichberechtigung gesetzt.

Besonders gefreut hat mich die Einweihung von fünf neuen Tafeln auf dem Fürther Ehrenweg, die Frauen würdigen, die sich in ihrer Zeit für die Rechte und Unterstützung von Frauen eingesetzt haben:
Elisabeth Hölzl, Emmy Humbser, Doris Kunstmann, Elisabeth Meyer-Spreckels und Ruth Weiss.

Bislang erinnerten 13 Tafeln an Männer und nur eine an eine Frau – jetzt sind es immerhin sechs Frauen. Noch ist das nicht ausreichend, aber es ist ein wichtiger Schritt. Möglich wurde das durch einen einstimmigen Beschluss des Stadtrats und das beharrliche Engagement vieler Frauenverbände, des Frauenforums und der Gleichstellungsstelle.

Ein schönes Symbol war auch der „DreiFrauenBrunnen“: Der DreiHerrenBrunnen wurde für einen Tag Frauen gewidmet – Frieda Fronmüller, Emilie Lehmus und Grete Schickedanz.

Neben der Würdigung historischer Frauenpersönlichkeiten ging es auch um aktuelle Herausforderungen:
Frauen verdienen noch immer weniger als Männer, leisten den größten Teil der Carearbeit und tragen ein deutlich höheres Risiko für Altersarmut.

Gleichberechtigung ist kein Selbstläufer – sie muss jeden Tag neu erkämpft und verteidigt werden: in Familien, in Unternehmen und in der Politik.

Mein Appell zum Weltfrauentag:
Geht wählen. Wählt demokratisch. Und stärkt Frauen in der Politik.

Denn eine gerechte Gesellschaft braucht mehr Frauen in Verantwortung.

#Weltfrauentag #Fürth #Gleichberechtigung #Frauenrechte #MehrFrauenInDiePolitik

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