Circular Economy: Wirtschaft und Politik im Austausch

Wie gelingt der Wandel von einer linearen zu einer zirkulären Wirtschaft? Welche Rahmen muss dafür die Politik setzen? Darüber haben wir beim Roundtable der Wirtschaftsvereinigung der Grünen unter dem Titel „Resilienz durch Kreislauf: Wirtschaftspolitik für zirkuläre Wertschöpfung“ in den Räumen der Stadtwerke München diskutiert.

Aktuelle Herausforderungen wie Rohstoffknappheit und unsichere Lieferketten zeigen deutlich: Materialien länger im Kreislauf zu halten, ist nicht nur ökologisch notwendig, sondern auch ökonomisch sinnvoll. Zirkuläre Lösungen können die Abhängigkeit von globalen Rohstoffmärkten senken und machen so unsere Wirtschaft resilienter. Bayern bringt dafür beste Voraussetzungen mit: eine starke Industrie, vielfältiges produzierendes Gewerbe, exzellente Forschung und ein dynamisches Startup -Ökosystem.

Auf dem Podium gaben Frau Dr. Ksenija Milicevic Neumann vom Batterie-Recycling-Startup tozero, Frau Dr. Karin Thelen von den Stadtwerken München und meine beiden Kolleginnen Katharina Schulze und Stephanie Schuhknecht aus der Grünen Landtagsfraktion Impulse aus ihren jeweiligen Perspektiven. Anschließend ging es in den offenen Austausch zwischen Wirtschaft und Politik.

Gerade im Bereich der Circular Economy gibt es so viele kluge Köpfe und innovative Ansätze. Unsere Aufgabe als Politik ist es, in den Dialog zu gehen und genau hinzuhören, ein Verständnis für die Potenziale, aber auch für Herausforderungen und Hemmnisse im Markt zu entwickeln und dann die richtigen Weichen zu stellen. 

Die Ideen sind da, nun müssen die Rahmenbedingungen für eine funktionierende Circular Economy von politischer Seite richtig gestellt werden.

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