Lehren aus den Starkregenereignissen: Jetzt in Klimaanpassung investieren

Barbara Fuchs, MdL: „Extremwetter ist längst Realität – wir müssen unsere Kommunen besser schützen und Klimaanpassung endlich zur Priorität machen.“

Die heftigen Starkregen- und Unwetterereignisse der vergangenen Tage haben auch in Mittelfranken ihre Spuren hinterlassen. Überflutete Straßen, vollgelaufene Keller und enorme Belastungen für Einsatzkräfte und Kommunen zeigen: Die Folgen der Klimakrise sind längst bei uns angekommen.

„Mein großer Dank gilt den Feuerwehren, dem THW, den Rettungsdiensten und den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die in den vergangenen Tagen unermüdlich im Einsatz waren. Ihr Engagement verdient höchsten Respekt und unsere volle Unterstützung“, erklärt die Fürther Landtagsabgeordnete Barbara Fuchs.

Mit dem Ende der letzten Sitzungswoche vor der Sommerpause zieht Fuchs zugleich eine politische Schlussfolgerung aus den Ereignissen: „Die Bilder aus Mittelfranken machen deutlich, dass Klimaanpassung kein Thema für morgen ist. Wir müssen heute handeln, damit unsere Städte und Gemeinden besser auf Starkregen, Hitze und andere Extremwetterereignisse vorbereitet sind.“

Die Landtags-Grünen setzen sich deshalb für eine konsequente Klimaanpassungsstrategie ein. Dazu gehören gezielte Investitionen in Starkregen- und Hochwasserschutz, die Entsiegelung von Flächen, mehr Stadtgrün, Schwammstadt-Konzepte sowie eine verlässliche finanzielle Unterstützung der Kommunen bei Vorsorge- und Schutzmaßnahmen.

„Klimaschutz bleibt entscheidend, um die Erderhitzung zu begrenzen. Gleichzeitig müssen wir anerkennen, dass viele Folgen bereits spürbar sind. Deshalb brauchen unsere Kommunen jetzt die Mittel und die Unterstützung, um widerstandsfähiger zu werden“, so Fuchs.

Zum Abschluss der letzten Sitzungswoche betont die Abgeordnete, dass die parlamentarische Sommerpause keine Pause für diese Herausforderungen bedeuten dürfe: „Die Menschen in Mittelfranken erwarten zu Recht, dass wir aus solchen Ereignissen Konsequenzen ziehen. Klimaanpassung und kommunale Resilienz müssen nach der Sommerpause ganz oben auf der politischen Agenda stehen.“

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