Barbara Fuchs, Sprecherin für Wirtschaft:
„Beim Auto schaut Markus Söder ständig in den Rückspiegel, während der Markt weiterfährt: E-Autos legen kräftig zu, Benziner und Diesel verlieren Marktanteile, insbesondere im Export. Auch das Münchner Papier sagt: Wir müssen fossile Emissionen wirksamer senken und dafür die Emissionen über das gesamte Autoleben betrachten. Wer sich daraus aber nur die Kritik an der Messmethode herauspickt, statt die Schlussfolgerungen ernst zu nehmen, betreibt Rosinenpickerei.
41 Prozent weniger CO₂ sind ein guter Grund, endlich Tempo zu machen, statt die Elektromobilität schlechtzureden. Denn der Klimavorteil wächst mit jedem Windrad, jeder Solaranlage und jeder klimafreundlicheren Produktionsanlage. Wer heute die Erneuerbaren ausbremst, bremst damit auch den Klimavorteil des Elektroautos. Bayern hat alle Chancen, bei der elektrischen Mobilität vorne zu bleiben. Dafür brauchen wir keine politischen Bremsklötze, sondern Tempo, Investitionen und verlässliche Rahmenbedingungen. Das ist gut und wichtig für die Unternehmen und Arbeitsplätze, die Wertschöpfung im Land und natürlich fürs Klima.“

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