Sehr gerne habe ich an der offiziellen Eröffnung der Sonderausstellung zum 100-jährigen Jubiläum von BRUDER Spielwaren im Stadtmuseum Fürth teilgenommen.
Mit dem Unternehmen verbindet mich nicht nur meine wirtschaftspolitische Arbeit als Landtagsabgeordnete, sondern auch meine Heimat Burgfarrnbach. Die Familie Bruder gehört hier einfach dazu. Umso mehr beeindruckt mich, was sie über drei Generationen hinweg aufgebaut und erreicht hat. Ein Unternehmen, das auf eine 100-jährige Geschichte zurückblicken kann und dabei seinen Wurzeln treu geblieben ist, ist etwas ganz Besonderes.
Was 1926 mit einer Handstanze und der Herstellung kleiner Metallteile für die Spielwarenindustrie begann, ist heute eine international bekannte Marke. Viele von uns sind mit den Spielzeugen von BRUDER aufgewachsen. Auch ich verbinde mit einigen der ausgestellten Modelle persönliche Erinnerungen. Umso schöner war es, diese Stücke wiederzuentdecken und mehr über ihre Geschichte zu erfahren.
Für mich ist BRUDER ein echtes Vorzeigeunternehmen: tief in Fürth verwurzelt, international erfolgreich und mit einem klaren Bekenntnis zum Produktionsstandort Europa. Rund 500 Menschen arbeiten am Stammsitz in Burgfarrnbach in Entwicklung und Produktion. Das Unternehmen zeigt eindrucksvoll, wie sich internationaler Erfolg und regionale Verbundenheit verbinden lassen. Hier entstehen Arbeitsplätze, die Wertschöpfung bleibt vor Ort und unternehmerische Verantwortung wird gelebt.
Ein wichtiger Schlüssel zu dieser Erfolgsgeschichte ist für mich die Innovationskraft des Unternehmens. Jede Generation hat eigene Ideen eingebracht, neue Wege beschritten und BRUDER weiterentwickelt. So ist es der Familie gelungen, Bewährtes zu erhalten und sich gleichzeitig immer wieder den Anforderungen der Zeit zu stellen.
Gerade aus wirtschaftspolitischer Sicht ist das ein wichtiges Beispiel. Wir brauchen Unternehmen, die langfristig denken, in ihre Standorte investieren und auch im internationalen Wettbewerb an der Produktion in unserer Region festhalten. Dass BRUDER diesen Weg seit einem Jahrhundert geht, verdient großen Respekt.
Die Sonderausstellung „Von der Werkbank zur Weltmarke – BRUDER Spielwaren: 100 Jahre Fürther Unternehmensgeschichte“ macht diese Entwicklung auf anschauliche Weise erlebbar. Historische Dokumente, originale Exponate und Spielzeugmodelle aus verschiedenen Jahrzehnten erzählen nicht nur die Geschichte eines Familienunternehmens, sondern auch ein Stück Fürther Industrie- und Stadtgeschichte. Als Ehrengast nahm auch der ehemalige Bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein an der Ausstellungseröffnung teil.
Mein herzlicher Dank gilt der Familie Bruder für die Einladung und dem Team des Stadtmuseums Fürth für den freundlichen Empfang und die gelungene Ausstellung.
Ich gratuliere der gesamten Familie Bruder sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich zu diesem beeindruckenden Jubiläum. Für die Zukunft wünsche ich dem Unternehmen weiterhin viel Erfolg, gute Ideen und den Mut, seine Erfolgsgeschichte von Burgfarrnbach aus fortzuschreiben.
Mein Tipp: Die Ausstellung ist vom 7. Oktober 2026 bis zum 4. April 2027 im Stadtmuseum Fürth, Ottostraße 2, zu sehen. Ein Besuch lohnt sich – gerade auch für alle, die wie ich persönliche Erinnerungen mit den Spielzeugen von BRUDER verbinden.
















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