Kulturfonds 2026: Barbara Fuchs begrüßt Zuschüsse für Projekte in der Region – Einsatz für Frauenmuseum erfolgreich

Barbara Fuchs vor dem Frauenmuseum, das früher im historischen Marstall Burgfarrnbach untergebracht war, Foto: Karen Köhler

Im Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags wurde am 29. April 2026 der Kulturfonds Bayern 2026 verabschiedet. Er schüttet in diesem Jahr rund 800.000 Euro an 76 Kulturprojekte in ganz Bayern aus. Drei der Projekte sind in Fürth und im Landkreis beheimatet: Der Verein „Frauen in der Einen Welt e.V.“ erhält einen Zuschuss von 8.400 Euro für eine Sonderausstellung des Museums Frauenkultur Regional – International. 6.300 Euro gehen an den Verein Komponistinnenkonzerte. Und der KulturPalast Anwanden bekommt 11.700 Euro für die Kunstausstellung „Voll Stoff!“ auf dem Gelände des Gutes Wolfgangshof.

Die Fürther Abgeordnete Barbara Fuchs begrüßt die Unterstützung: „Kunst und Kultur sind für unsere Gesellschaft zentral, sie schaffen Gemeinschaft und stiften Identität. Gerade in der Region Fürth gibt es zahlreiche kleine Kulturprojekte unterschiedlichster Art. Es ist wichtig, dieses Engagement wertzuschätzen und zu unterstützen.“

Einsatz für das Frauenmuseum erfolgreich

Jedes dieser drei Projekte sei bemerkenswert, besonders freut sich die Fürther Abgeordnete aber über den Zuschuss für das Frauenmuseum. Denn im Februar hatte sie einen Haushaltsantrag eingebracht, um das Museum dauerhaft zu unterstützen. „Ich freue mich sehr über die Finanzspritze für den Verein Frauen in der Einen Welt. Sie ist eine Anerkennung für die wichtige Arbeit des Vereins“, so Barbara Fuchs. „Frauen haben seit Jahrhunderten entscheidende Beiträge zur Gesellschaft geleistet – ihre Geschichten müssen sichtbar werden. Das Museum in Fürth bietet dafür einen lebendigen Raum, der lokale Geschichte, Bildung und internationale Vernetzung verbindet. Der einmalige Zuschuss ist daher ein wichtiges Signal. Um die Arbeit dauerhaft zu sichern, wäre jedoch eine institutionelle Förderung nötig. Dafür werde ich mich weiter einsetzen.“

Das Museum Frauenkultur Regional-International ist eines von sechs Frauenmuseen in Deutschland und das erste Frauenmuseum in Bayern. 2003 als mobiles Museum gegründet, hatte es seit 2006 einen festen Standort im Marstall von Schloss Burgfarrnbach. 2025 zog das Museum in neue Räume in der Fürther Innenstadt und kann seitdem ganzjährig geöffnet werden. Mit Ausstellungen, Bildungsprojekten und Publikationen erzählt es regionale und internationale Frauengeschichten. Dabei kooperiert es mit Schulen, Universitäten und anderen Museen. Seit dem Umzug in die Hirschenstraße sind die Ausgaben des Museums vor allem aufgrund höher Mietkosten gestiegen. Sie belaufen sich aktuell auf etwa 30.000 Euro jährlich. Die Träger hoffen daher auf eine dauerhafte finanzielle Unterstützung – so wie sie die Abgeordnete Fuchs beantragt hatte.

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Pressemitteilung zum Download:

Kulturfonds 2026: Barbara Fuchs begrüßt Zuschüsse für Projekte in der Region – Einsatz für Frauenmuseum erfolgreich (PDF)

Kontakt: barbara.fuchs@gruene-fraktion-bayern.de

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