Austausch mit dem Porzellanhersteller BHS Tabletop

Gemeinsam mit meinen Landtagskolleg*innen Anna Schwamberger und Benjamin Adjei habe ich mich mit dem oberfränkischen Porzellanhersteller BHS Tabletop sowie Vertreter*innen des Verbands der Keramischen Industrie und der Industriegewerkschaft BCE zu einem virtuellen Austausch getroffen. In unserem Gespräch ging es um die Herausforderungen und Chancen der Porzellanindustrie auf dem Weg zur Klimaneutralität. Mittelfristig ist die Branche im speziellen Produktionsprozess jedoch noch ausschließlich auf den Brennstoff Gas angewiesen. Gemeinsam mit der Wissenschaft wird intensiv an klimafreundlichen Ersatztechnologien geforscht. Die CO2-Bepreisung ist ein Schlüsselinstrument bei der Transformation unserer Wirtschaft. Für Unternehmen im internationalen Wettbewerb braucht es jedoch faire Rahmenbedingungen. Dem Klima ist nicht geholfen, wenn CO2-Emissionen in Nicht-EU-Drittstaaten verlagert werden, die keinem Emissionshandelssystem unterliegen. Im Gegensatz zum EU-Emissionshandel werden beim aktuellen deutschen Zertifikatehandelssystem die Besonderheit von Kleinanlagen nicht berücksichtigt. Während die chinesischen Hauptwettbewerber erst bis zum Jahr 2060 klimaneutral produzieren werden, hat unsere hiesige Porzellanindustrie bereits den richtigen Weg eingeschlagen. Im neuen Koalitionsvertrag der Ampel-Regierung wurde die Einführung konkreter Maßnahmen festgeschrieben, um energieintensive Branchen klimafreundlicher zu machen.

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